Ein besonderer Nachmittag im Jugendfreizeittreff in Irmgarteichen

Heute bin ich zu Besuch im Jugendtreff Irmgarteichen und darf als Fotoreporterin das Chaosspiel vor Ort begleiten. Insgesamt haben sich 16 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9-13 Jahren für das Chaosspiel angemeldet.


Bei sommerlichen Temperaturen finden sich nach und nach die Kids im Vorhof des Pfarrheims ein. Gespannt und neugierig wird der Beginn des Spiels erwartet.
Im Vorfeld weist Anne Sokolis mit ihrer Mitarbeiterin Jessica die Kinder auf die besonderen Regeln hin. Doch diese machen der Vorfreude keinen Abbruch. Mittlerweile scheinen die Besucher des Jugendtreffs sich an die neuen Regelungen gewöhnt zu haben. Für Getränke wurde vor Ort gesorgt.



Unter Berücksichtigung der Coronaregeln wurden im Jugendtreff Irmgarteichen zwei Bezugsgruppen mit jeweils 8 Kindern gebildet und jeweils 2 Spielfelder auf Zeichenkarton lagen im Freigelände für die Teams bereit. Aufgrund dieser Maßnahme hat sich dann das Chaosspiel auch als Aktion für eine besondere Zeit bewährt und Spiel, Spaß, Bewegung sowie Abwechslung waren für die Teilnehmenden garantiert. Neben allgemeinen Wissensfragen wurden auch Fragen zur Einrichtung gestellt, und nebenbei war auch Kreativität gefragt.

Einerseits waren zeichnerische Kompetenzen gefragt, wenn es darum ging das Porträt der Spielleitung zu malen. Anderseits wurde dann ein Team auch aufgefordert ein Ständchen in der Nachbarschaft vorzutragen. Beide Teams waren begeistert bei der Sache, wenn es darum ging die Zahlen auf dem ganzen Außen- und Innengelände zu suchen und im Anschluss dann die Aufgaben zu lösen.
Trotz, dass das Rennen am Ende knapp war und beide Gruppen zeitgleich auf der Suche nach der letzten Zahl waren, konnte es nur ein Gewinnerteam geben. Die Freude bei diesem Team konnte man in den Gesichtern ablesen, als sie am Schluss mit einer süßen Überraschung belohnt wurden.


Doch letztlich durften sich alle nach einem heißen Rennen bei einem kalten Eis abkühlen.


Das Chaosspiel

Wer kennt das nicht? Das man manchmal im Chaos versinkt. Doch das man das nun auch noch spielen kann – und das noch in dieser außergewöhnlichen Zeit – einfach eine geniale Idee für eine Ferienaktion in einer krisenhaften Zeit. Ursprünglich war und ist dieses Spiel ein häufig in der Jugendarbeit eingesetztes Wettkampf-  und Geländespiel für Gruppen.

Mehrere Mannschaften sind durch jeweils eine Spielfigur auf einem Spielplan vertreten. Hier gibt es vielfältige Ausgestaltungsmöglichkeiten. Male entweder ein Spielfeld mit Kreide auf den Boden oder nimm ein Plakat und zeichne ein Spielfeld auf. Die Anzahl der Felder hängt von der Zeit und der Geduld der Mitspieler ab. Nach Möglichkeit kannst du einige Spielfelder besonders markieren.

Ziel des Spiels ist es, durch Lösen von Aufgaben als erste Gruppe auf dem Spielplan ans Ziel zu gelangen. Damit das Chaosspiel auch Coronabedingungen standhält, bietet es sich an, für die Teams separate Spielpläne bereitzustellen.

Materialien:
Spielfeld
Spielfigur
Würfel
Zahlenkarten entsprechend der Spielfelder auf dem Spielplan
Je nach Anzahl der Spielfelder genügend Aufgabenstellungen

Vorbereitung
Die Zahlenkarten werden auf dem Spielgelände verteilt. Auf der Vorderseite der Feldkarten steht die Zahl des zugehörigen Feldes auf dem Spielplan. Auf der Rückseite steht ein zufällig gewähltes Wort, dass Codewort. Nur wenn die Kids das Codewort kennen, dürfen sie die dazugehörige Aufgabe lösen
Die Spielleiter erhalten jeweils eine Liste auf der zu jedem Feld (nummeriert) das Wort der Feldkarte und die entsprechende Aufgabe notiert ist.


Spielbeginn / -Verlauf
Die Gruppe wird in mehrere Kleingruppen/Bezugsgruppen aufgeteilt, die gegeneinander antreten. Zu Beginn des Spieles treffen alle Gruppen an einem zentralen Sammelpunkt zusammen, an dem sich der Spielplan befindet und sich die Spielleiter während des Spiels aufhalten.
Das erste Team beginnt mit dem Würfeln. Nach dem Setzen der Spielfigur muss zunächst die dem Spielfeld entsprechend markierte Aufgabentafel gefunden werden, auf deren Rückseite sich die Aufgabenstellung findet. Hat eine der Gruppen die gesuchte Karte gefunden, müssen alle Spieler der Gruppe wieder zum Spielplan zurückkehren. Die Spielleitung prüft mit Hilfe des auf der Feldkarte notierten Wortes, ob die Karte tatsächlich gefunden wurde. Wird das richtige Wort genannt, teilt der Spielleiter der Gruppe die Aufgabenstellung mit, die das Team dann lösen darf. Hier können Aufgaben aus verschiedenen Bereichen, z.B. Wissen, Erfahrung, Kreativität usw. gewählt werden.
Wird die Frage falsch beantwortet, muss die Gruppe ein Feld zurück – und ebenfalls ein neues Codewort suchen. Nachdem die Aufgabe korrekt gelöst wurde, kann die Gruppe erneut Würfeln und sich auf die Suche nach der nächsten Feldkarte machen.  Die Feldkarten können sowohl innen in Gebäuden wie auch außen im Freien versteckt werden.
Spielende:
Das Spiel ist gewonnen, wenn in unserem Falle die Zahl 80 als letzte Zahl gefunden wurde und die Aufgabe erfolgreich gemeistert wurde.



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